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Göttingen · Wuppertal

Bilden & gestalten hat im Auftrag der Jugendfilmproduktion Medienprojekt Wuppertal die Kurzfilmreihe „Aufstehen“ zum Thema Jugendarmut produziert. Gemeinsam mit anderen Filmemacher*innen entstanden unter medienpädagogischer Anleitung 14 dokumentarische Kurzfilme mit rund 40 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 21 Jahren.

Trailer zur Filmreihe „Aufstehen“, D 2020, Dokumentationen

Im Mittelpunkt der Filmreihe stehen die Lebenserfahrungen und Lebensbedingungen von vielfältig von Armut betroffenen jungen Menschen. Sie zeigen und erzählen, wie ihr Alltag mit eingeschränkten Möglichkeiten aussieht, was Armut für sie bedeutet, welche Auswirkungen Armut auf sie hat und welche individuellen und gesellschaftlichen Auswege es gibt.

Welche Armutsursachen nehmen sie wahr, welche Perspektiven sehen sie für sich, welchen Einfluss hat Armut auf das Leben der Jugendlichen (in Hinsicht auf Bildung, soziale Teilhabe, Gesundheit, Kommunikation, politische Partizipation)? Welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten gibt es in Bezug auf die kulturelle Herkunft und das Geschlecht der Jugendlichen? Wie ist der eigene Umgang der Jugendlichen mit Stigmatisierungen und Vorurteilen, wie wird Armut individuell oder gesellschaftlich versteckt, weil es ihnen peinlich ist?

Nach der Premiere im Frühjahr 2021 wird die DVD (Streaming und Download ebenfalls möglich) über den Verlag des Medienprojektes Wuppertal bundesweit als Aufklärungs- und Präventionsmittel vertrieben.

Ziele der produzierten Filme für die Zuschauer*innen sind das Erkennen und Sichtbarmachen von Jugendarmut und ihrer Folgen für die Betroffenen, die Reflexion von eigenen Ängsten und Stigmatisierungserfahrungen sowie die Stärkung von Empathie und Solidarität unter Jugendlichen mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen.

Post Author: bildenundgestalten